Mythen rund um Corona: Zink wirkt gegen Corona

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Mythen rund um Corona: Zink wirkt gegen Corona

In einem neuen Abschnitt unserer Reihe „Mythen rund um Corona“ beschäftigen wir uns mit Zink. Ein wichtiges Spurenelement, welches im Körper nicht fehlen darf. Für einige „Experten“ der Anlass zu behaupten, dass Zink eine Ansteckung vorbeugen kann und sogar bei der Behandlung hilft. Jedoch gibt es weder wissenschaftliche Beweise, noch wurde je in diese Richtung geforscht. Kaufen Sie jetzt also nicht etliche Zink-Präparate, denn diese benötigen Sie nur, wenn Sie unter einem Mangel leiden. Das ist aber eher die Seltenheit und sollte auch nur von einem Arzt verschrieben werden.

Hilft Zink gegen Corona?

Die große Frage ist immer, wie es überhaupt zu dem Gerücht kam, dass Zink Sie vor Corona schützen könnte oder sogar bei der Behandlung hilft. Der Grund ist wohl, dass Zink-Präparate als Mittel gegen Erkältungen verschrieben werden. Einige Studien beweisen nämlich, dass Zink die Dauer der Erkältung verringern kann. Diese Studien sind aber nicht so gut abgesichert, wie Sie sich das als skeptischer Mensch wünschen würden. Außerdem gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Zink eine vorbeugende Wirkung hat. Überraschend ist es jetzt aber nicht, dass genau diese Studien als „Beweis“ herhalten, dass Zink auch gegen das Corona-Virus helfen kann. Im Internet finden sich immer wieder Nahrungsergänzungsmittel mit Zink und etliche Anregungen, wie das Spurenelement gegen Covid-19 eingesetzt wird. Einzig und allein Studien, welche sich jetzt explizit mit diesem Thema beschäftigt haben, sind relevant.

Auf der Suche nach Studien

Eine Studie muss unter streng wissenschaftlichen Kriterien erfolgen, damit diese als zulässig gilt. Auf unserer Suche nach solchen Studien stießen wir auf ein eher ernüchterndes Ergebnis, denn bisher gibt es nur eine Studie, welche sich mit der Wirksamkeit von Zink zur Behandlung von Corona beschäftigt. Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Zink keinerlei Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. Weiterhin konnte bestätigt werden, dass Zink nicht dazu führte, dass Patient/innen früher nach Hause gehen durften oder schneller geheilt wurden. Auch Todesfälle konnten durch die Zugabe von Zink nicht verhindert werden. Natürlich gibt es immer wieder Skeptiker, denn die Zahl der Teilnehmer war mit 191 erwachsenen Patient/innen nicht gerade groß. Von daher können wir nicht zu 100 Prozent davon ausgehen, dass Zink in der Behandlung von Corona komplett nutzlos ist. Das müssen erst weitere Studien zeigen. Aktuell sind auch einige Studien im Gange, deren Ergebnisse schon bald vorliegen sollten. Es gibt aber einen kleinen Knackpunkt. Im Moment beschäftigen sich die Studien damit, ob Zink bei der Behandlung von Covid-19 hilft, jedoch nicht, ob es die Krankheit vorbeugt.

Denken Sie an die Nebenwirkungen

Da Zink ein Spurenelement ist, welches für den Körper lebensnotwendig ist, denken viele nicht an die Nebenwirkung. Eine Überversorgung mit Zink ist aber nicht gut. Es kann zu Übelkeit und Verdauungsbeschwerden kommen. Zusätzlich schmecken die Präparate nicht sonderlich angenehm. Nutzen Sie hingegen Nasensprays mit Zink, kann es zu einem andauernden Geruchsverlust kommen. Wesentlich besser ist, wenn Zink über die Nahrung aufgenommen wird. Es findet sich zum Beispiel in Nüssen, Fleisch, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten. Essen Sie also abwechslungsreich und gesund, wird Ihr Körper mit dem nötigen Zink versorgt und Sie müssen nichts hinzuführen. Anschließend verwendet der Körper das Zink, um diverse Vorgänge zu befeuern, wie zum Beispiel Immunreaktionen. Das ist wohl auch einer der Gründe, weshalb viele Menschen denken, dass Zink gut gegen Corona hilft, da es das Immunsystem unterstützt. Sollten Sie wirklich den Verdacht haben, dass Sie unter einem Zinkmangel leiden, greifen Sie nicht eigenständig zu irgendwelchen Präparaten. Machen Sie einen Termin beim Arzt, damit dieser Ihr Blut auf die Zinkwerte untersuchen kann. Die Zinkmenge kann aber auch im Urin gemessen werden. Sollte sich jetzt wirklich herausstellen, dass Sie unter einem Zinkmangel leiden, wird Ihnen Ihr Arzt mitteilen, welche Präparate Sie nehmen sollten.

Bessere Lösung: eine Maske

Zink kann zwar in vielen unterschiedlichen Fällen hilfreich sein, doch gegen eine Corona-Infektion oder -Ausbreitung hilft Ihnen das Mittel nicht. Besser ist, wenn Sie sich durch eine simple Maske schützen. Gerade im Vergleich zu Zink sparen Sie bares Geld und außerdem gehen Sie kein Risiko ein, dass es zu irgendwelchen Nebenwirkungen kommt. Wir empfehlen unsere FFP2-Masken, denn jene bieten eine Schutzwirkung von über 95 Prozent und bewahren Sie somit vor den gefährlichen Corona-Viren. Mehr Bequemlichkeit versprechen hingegen die OP-Masken, welche wir in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Schauen Sie sich am besten in unserem Sortiment um und gehen Sie sicher, dass Sie sich auch wirklich gegen Covid-19 schützen.

Das Endergebnis

Ein weiterer Mythos wurde widerlegt, denn Zink kann weder Corona vorbeugen noch die Heilung beschleunigen. Die Annahme lässt sich wohl darauf zurückführen, dass teilweise Zink-Präparate verabreicht werden, um die Behandlung von Erkältungen zu unterstützen. Allerdings ist eine Covid-19-Erkrankung keine simple Erkältung, weshalb auch Zink nicht helfen kann. Jedoch ist die Studienlage in dem Bereich noch etwas mager, weshalb es vielleicht neue Erkenntnisse in einigen Monaten gibt. Bis dahin sollten Sie nicht einfach Zink einnehmen, um sich zu „helfen“ – es kann sogar zu Nebenwirkungen kommen. Halten Sie sich lieber an die Klassiker, indem Sie einen Mundschutz tragen. Gerade die Leikang FFP2 Masken sind eine gute Lösung, denn deren Filterleistung liegt bei über 90 Prozent. Dadurch sind Sie deutlich sicherer und geschützter, als wenn Sie Zink-Präparate einnehmen. Zusätzlich zur Maske sollten Sie Abstand zu anderen Menschen einhalten und die Hände regelmäßig waschen. So gehen Sie auf Nummer sicher.

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